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Schlussfolgerung und Tatsache

Was soll ich also von der Stimmung halten, vom guten Wetter, vom Tagwachen? Ich wäre im Zug gesessen morgens und hätte iPod gehört. Fabrizio de Andrè. Italienisch. Und hätte den Himmel angeschaut und innerlich geweint und geschrien.
Kommt aufs Gleiche hinaus, ob Radio oder MP3. Meine Gedanken hätten sich nur um ihn gekreist.

Und er. Und wenn er jetzt, anstatt sich alle zwei, drei Tage zu melden, sich jeden Tag melden und immer noch nicht glauben würde, dass wir jetzt weit, weit weg sind voneinander, was hätte es gemacht? Weit ist er ja trotzdem noch, sehen können wir uns trotzdem nicht.

So oder so, ich wäre heute schlecht gelaunt gewesen. Und morgen und übermorgen und überübermorgen wird es mir nicht anders ergehen...bis er mir endlich sagt, wann ich hinunter zu ihm darf. Was bald passieren wird. Denn sonst sind meine Tage trist und traurig.
Er fehlt.
Ich kann die Gedanken nicht abstellen, mein Verstand flüstert Sekunde für Sekunde seinen Namen und ich kann die Stimme, welche für mich laut wie aus einem Megafon dringt, unmöglich überhören. Mein Herz schlägt im Takt der Silben, der sein Name trägt und ich bewege mich apathisch zur Melodie dazu. Stunde um Stunde, Tag für Tag.

Ich würde so gerne in einer Ecke sitzen und weinen, klein und zerbrechlich. Meine Träne sollen mit dem Regen verschmelzen und Trauer, Sand, Stein, Hoffnung, Schnecken und Schmerz davon spülen - am Liebsten bis zum Tejo, in jenen Fluss, der seine und meine Hautschüppchen trägt.
8.8.07 19:48
 



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