saudade.
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ich bin umgezogen, habe mich woanders eingenistet.
dort fühle ich mich nun wohl, denn ich habe mich entwickelt und möchte zu anderen möglichkeiten greifen, wie farbe, lichtspiel, musik und melodie, die meine worte in zukunft unterstreichen sollen.

darf ich dich willkommen heissen, in meiner federleichten welt, wo träume zerplatzen und entstehen, wo gedanken nähren und leiden lassen, wo musik das herz berührt?

enter. entra. entre. komm rein. qing jin

http://plumelle.blog.ch
8.10.07 12:49


La tua voce ieri veramente sembrava un sogno che mi ha accarezzato con dolcezza e amore, con affetto e riguardo. Un sentimento d'oro, vicino, eppure anche lotano.
Uguale che un angelo che mi ha fatto visita nella notte sperduta, quando mi ho sentito sola e abbandonata.
Solo tu mi conosci e solo tu sei lo che voglio e lo che sono.

Tu voz ayer verdaderamente parecía un sueño que me ha tocado con dulzura y amor, con afecto y respeto.
Un sentimiento de oro, cerca, pero también lejos.
Igual que un ángel que me ha visitado en la noche solitaria, cuando me sentí sola y abandonanda.
Sólo tú me conoces y sólo tú sabes lo que quiero y lo que soy.

Ta voix hier vraiment ressemblait à un rêve que m'a attouché avec douceur et amour, avec affection et respect.
Un sentiment d'or, proche, mais aussi loin.
Comme un ange qui m'a visité dans la nuit solitaire, quand je me suis sentie seule et abandonnée.
Seulement toi, tu me connais et seulement toi, tu sais ce que je veux et ce que je suis.

Your voice yesterdays really resembles a dream, which stroked me with sweetness and love, with affection and respect.
A feeling made of gold, near, but still far away.
Like an angel, you visited me in the lonely night, when I felt lonesome and abandoned.
Only you know me and only you know, what I want and what I am.

Deine Stimme gestern, einem Traume gleich, vermochte mich mit Sanftmut und Liebe, mit Zuneigung und Respekt zu berühren.
Ein Gefühl, vergoldet, nah, und trotzdem fern.
Wie ein Engel, stattetest du mir in der einsamen Nacht einen Besuch ab; dann, als ich mich einsam und verlassen fühlte.
Nur du kennst mich und nur du weisst, was ich will und wer ich bin.

Ni zuo wan de sheng yin, xiang yi zuo meng, chong man le ai he wen rou, wen le wo.
Xiang yi ge tian shi, ni lai kan wo, zhao wo war, zai wo gu du de ye wan li.
zho you ni zhi dao wo, zhi you ni zhi dao wo xiang shen me he shi shen me.
1.10.07 21:49


Le parole che non ti ho mai detto

In so viele Abenteuer habe ich mich gestürtzt und mich auf Körpern, sich windende Fleischbälle, gelegt, habe mich in den Strudel der Verführung ziehen lassen.
Ich habe mich mit Leib und Seele in neue Bekanntschaften gestürzt, am Liebsten in alle gleichzeitig, habe geliebt, getrauert, gehasst und vergöttert.
Nie ist mein Herz dabei ungeschoren davon gekommen, nie hat mich keiner dieser Seelen berührt, die ich habe anfassen dürfen.
Manchmal habe ich die Gestalt mit sanfter Fingerspitze gestreichelt, manchmal habe ich meine Hände um ihren Hals geschlungen und ihr die Luft abgepresst, während ich liebte.
Ich habe geflucht, geschrien, gelacht und geweint, ich habe die schönsten Beweise ihrer Zuneigung, die manchmal auch nur von kurzer Dauer, manchmal von einer "letztendlich doch endlichen Unendlichkeit", erhalten,
habe selbst welche verteilt, manchmal ernst gemeint, manchmal weniger, aber doch eher mehr - ich liebe und habe geliebt.
Sie haben mich geprägt und mich spüren lassen, dass ich lebe, dass ich bin und sie alle haben mich geformt und in mir Spuren hinterlassen - sei es der Junge, unweit auf der anderen Seite des Sees oder der angehende Arzt, den das mediterrane Land hat aufwachsen sehen, tief im Süden am Meer.
Loslassen ist nicht einfach, vergessen noch weniger und akzeptieren, dass Passiertes nie mehr zurückkehrt und -kehren kann, ist am Schwirigsten.
Aber die Liebe, die wahre, sie wohnt mit mir fast Tür an Tür in dieser kleinen schweizerischen Stadt und dies schon seit eineinhalb Jahren.
Er ist da und er bleibt es, trotz meinen Ausschweifungen und der Ausnützung der Narrenfreiheit, die er mir so zuversichtlich in unbegrenzter Menge schenkt - er weiss, ich kehre zu ihm zurück und er weiss, er hat mich und wird es auch behalten.
Ich bin die Motte und er ist das Licht.
14.9.07 23:53


Tagnacht

Die sterbende Herbstsonne stürzt sich ins Meer und ihr Blut färbt die Wasseroberfläche rotgolden.
Der Tag ist tod, an seinem Sterbebett kniet die Nacht und hält seine Hand. Abschied, mein Freund, Abschied.
Nimmer kehren diese Stunden zurück im Leben, sie verwandeln sich in Geschichte und gliedern sich in die Kapitel eines jeden Lebensbuches ein.
Willkommen im Leben, das ist der Anfang vom Ende - fühlst du es auch in deinem Brustkorb p-pochen, p-pochen, p-pochen? Spürst du die Hitze in deinen Venen und tragen dich deine kräftigen Lungenflügel in andere Welten?
Questa è la mia vita, benvenuti. Gezeichnet von Hoffnung, dieser nutzlosen Eigenschaft, trette ich an, den Weg durch meine eigene Geschichte. Leidenschaften, so tief wie der kälteste Ozean, beherbergt meine Cardia, der Knotenpunkt meiner Motionen und Emotionen.

"Ich habe deine Seele zum Tanz erweckt und dafür hast du meine Lippen mit herber Leidenschaft gestillt.
In der Kälte wärmtest du mich und in der Wärme ergebten wir uns der Hitze - du aus dem Süden und ich aus dem Norden verschmolzen wir zum Kernpunkt aller Energien, wir waren Gold, wir waren Holz, Wasser, Feuer und Erde. Wir waren auch der Tanz der Sterne, das Reigen der Wellen und der Kampf der Winde.
Wir haben getauscht und genommen, gegeben und bekommen, an unserer Tauschbörse der Gefühle.
Aber etwas, mein Freund, hast du mitgenommen, dass ich lieber hätte behalten wollen und auch hast du mir etwas gegeben, was ich nun nicht bei mir haben möchte.
Wieso hast du um mein Herz einen Strang gebunden und aus meiner Brust gerissen und es mit dir genommen, fast Eintausen Kilometer in den mediteranen Süden? Wie soll ich dich und meinen Lebensball finden und erreichen und wie werde ich dein Präsent, die nicht sterbende Hoffnung, wieder los? Oh, hätte ich mich dir da nicht hingegeben, hätte ich meinen Körper und meine Seele damals unter deinen abgöttischen Fingern weggezogen und deinen Küssen widerstanden, ich wäre nicht hier und erwartete jeden Tagesanbruch als neuen Hoffnungsfunken für ein wenig Information."
10.9.07 21:14


Veregne mich

Hier bist du nun wieder, Freund, Feind, lieber Regen, haben dich die Wolken in sich getragen, um dich abermals verbittert über mein Land und mich zu leeren; wie Messerscheiben durchschneidest du die Dunkelheit der Nacht. Bist du hier, um meine Erinnerungen rein zu waschen und trägst du sie fort, die Strassenrinnen entlang in die Gullis dieser kleinen Stadt, und lässt sie mit Exkrementen und Dreck zusammenfliessen und von hinkenden Ratten fressen, in der dumpfen Tiefe dieser Erde, wo sie nimmer mehr blühen dürfen. Du durchnässt ihre Flügel, damit sie sich nicht mehr aufrichten können, um sich zu befreien und zu mir und meinem verlangenden Herz zurückzufinden, du bedeckst sie über und über mit dicken Tropfen, ein Gemisch aus See, Meer und Schweiss, damit sie zu schwer sind für mich und mein fragiles Wesen.
Lös sie nicht in deiner Säure auf, trenn die kleinen wertvollen Körner meiner Gedanken nicht von meinem nostalgischen Erinnerungsfels, meinem Geisteseigentum! Lass mich sie behalten, jetzt, wo ich nur die alten, kaputten Rahmen dieser wunderschönsten, farbigsten Bilder meines Sommers aufbewahren darf, lass sie noch etwas mein sein - bis du mir wieder drohst, Regen, Freund, Feind. Zauber mir Tränen auf mein Gesicht, ich kann nicht weinen.
4.9.07 21:57


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